GIRLS TALK: Prämenstruelles Syndrom – Meine Tipps für den Umgang mit dem PMS

Prämenstruelles Syndrom? PMS? WTF? 

Vom prämenstruellen Syndrom hast du sicher schon einmal gehört. Falls du nicht gerade selbstdarunter leidest, kennst du sicherlich eine Frau aus deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, die häufig mit Symptomen des PMS zu kämpfen hat. Die Ausprägung des Syndroms kann dabei ganz variieren. Auch ich schlage mit gelegentlich mit einigen Symptomen des prämenstruellen Syndroms herum und verrate euch heute meine Tipps für den Umgang mit dem PMS. 

Gleich vorweg: Ich bin natürlich nicht medizinisch versiert, sondern teile hier lediglich meine Erfahrungen und Tipps. 😉 Bei Zweifeln oder Fragen, sollte man sich an seinen Apotheker oder Gynäkologen wenden. Eine ernsthafte Belastung durch das PMS ist ohnehin eine Sache, die man bestenfalls mit seinem Frauenarzt bespricht.

Prämenstruelles Syndrom: Was ist das überhaupt?

Als prämenstruelles Syndrom bezeichnet man einige Symptome, die sich an den Tagen vor "den Tagen" ankündigen. Einigen Quellen zu Folge leiden im Schnitt 3 von 4 Frauen under Symptomen des PMS. Ganz schön viele, oder? Die auftretenden Symptome sind ganz verschieden und reichen von körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen, Reizbarkeit oder Überempfindlichkeit. Dabei können die Symptome auch von Monat zu Monat variieren oder sich im Laufe einiger Jahre verändern. In der Regel verschwinden die Beschwerden wieder, sobald die Monatsblutung einsetzt.

Welche Beschwerden können beim prämenstruellem Syndrom auftreten?

Die Beschwerdepalette ist ist ziemlich groß. Häufig treten aber folgende Symptome 10 bis 14 Tage vor der Menstruation auf:
  • Reizbarkeit und Überempfindlichkeit
  • leichte bis extreme Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Heißhungerattacken
  • Wassereinlagerungen
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Bauchschmerzen und Völlegefühl
  • seelische Beschwerden, Komplexe
  • Akne
  • ...
Die Liste ist unendlich lang.

Prämenstruelles Syndrom: Warum tritt es auf?

Die genaue Ursache für das Auftreten des PMS ist nicht bekannt. Man geht derzeit von mehreren Faktoren aus, die das prämenstruelle Syndrom auslösen. Darunter vor allem hormonelle Gleichgewichts-Störungen im Blut. Aber auch beeinflussbare Faktoren, wie insbesondere die Ernährung, können eine Rolle spielen. Fakt ist: Der weibliche Zyklus bringt uns mit seinen hormonellen Schwankungen ab und an ganz schön aus dem Gleichgewicht. Dennoch sollten wir unbedingt unterscheiden: Es gibt Frauen, die tatsächlich unter so heftigen PMS Beschwerden leiden, die so stark sind, dass sie zeitweise sogar arbeitsunfähig sind. Diesen Frauen würde ich unbedingt zu einem ärztlichen Besuch raten! Aber auch schon schwächere Ausprägungen des PMS können uns ganz gut aus der Bahn werfen. Deshalb gibt's hier meine Tipps für den Umgang mit PMS! 

Meine Tipps für den Umgang mit dem prämenstruellen Syndrom

Ich "leide" (Gott sei Dank) nicht an extremen Beschwerden. Bei mir treten vor allem Kopfschmerzen, Spannungsgefühlen und Reizbarkeit auf. Die Beschwerden haben sich bei mir bemerkbar gemacht, als ich die Pille abgesetzt habe. Als Linderung der Beschwerden wird vielen Frauen die Anti-Baby-Pille empfohlen. Warum ich kein Fan großer Fan mehr davon bin, erfahrt ihr in diesem Beitrag über meine Erfahrungen mit dem Absetzen der Pille.  Deshalb ist es mir natürlich auch sehr wichtig, beim Umgang mit den PMS-Symptomen nur auf hormonfreie Methoden zurückzugreifen. So sage ich dem PMS den Kampf an: 
  • Ernährung umstellen! Weniger säurebildende Lebensmittel und dafür viel Obst & Gemüse. Ich merke den Unterschied sofort, wenn ich mal wieder einige Wochen mit Schokolade & Co. übertrieben habe.
  • Kleinere Portionen essen, um das Völlegefühl zu vermeiden.
  • Omega-3-Öle und Fette in die Ernährung einbauen. Ich esse super z.B. gerne Walnüsse - Omega-3 entspannt die Gefäße. So können Schmerzen gelindert werden.
  • Bewegung! 1-2 mal Sport die Woche und gezielter Sport während den PMS-Tagen hilft auf jeden Fall. Es muss auch nicht zwingend das "krasse" Ausdauerprogramm sein. Entspannungsübungen, Yoga und Dehnungsübungen können auch schon viel bewirken.
  • Auf ausreichend Schlaf achten.
  • Viele schwören auf Mönchspfeffer. Habe ich noch nicht ausprobiert, die Erklärung klingt aber plausibel. Mönchspfeffer hat eine gestagenartige Wirkung, die dem Ungleichgewicht des Hormonhaushalts entgegenwirkt. Als hormonfreie Alternative zur Pille völlig okay!
  • Weitestgehend auf Alkohol verzichten. Seit ich sogar auf Partys immer häufiger auf alkoholfreie Getränke zurückgreife und (abgesehen von besonderen Gelegenheiten) so gut wie keinen Alkohol mehr zu mir nehme, komme ich mit meinen PMS Symptomen viel besser klar. Das mag natürlich individuell verschieden sein, aber gehört ganz klar auf die Liste meiner Empfehlungen, wie man mit dem Prämenstruellen Syndrom besser umgehen kann.
 

Habt ihr noch weitere Tipps, die das Prämenstruelle Syndrom lindern?  Geht es euch ähnlich oder habt ihr gar keine Probleme mit den o.g. Symptomen? Eure Meinung hierzu würde mich super interessieren!

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2 Comments

  • Reply
    Stephi
    2. Februar 2017 at 22:13

    Da kann ich auch ein Lied von singen Mein absoluter Tipp: Das Umfeld vorwarnen! Ich habe meist furchtbare Stimmungsschwankungen, sodass ich mir auch oft selber auf die Nerven gehe. Meinem Freund dann natürlich umso mehr, denn der weiß ja im ersten Moment nicht was los ist Den Rest deiner Tipps finde ich super und setzte auch einiges davon schon um!

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    • Reply
      Jojo
      3. Februar 2017 at 21:45

      Umfeld vorwarnen ist gut. Mach ich auch so. Also super, wenn man es selbst erkennt. Hihi <3

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