Monthly Moments: Juli

 

 

Vielleicht ein bisschen weniger groß, dafür ein bisschen mehr glücklich. 

Juli

Ich sitze gerade an meinem zusammengeschusterten Schreibtisch im Dachgeschoss des Hauses meiner Oma. Der Ventilator surrt – heiß hier oben. Um mich herum liegen ein paar Klamotten verstreut. Ich habe gerade das hier, was ich wirklich täglich brauche. Alles andere schlummert in Kisten in der Garage. Möbel, Gebrauchsgegenstände, Klamotten. So ziemlich alles. Das ist also das, was der Juli gebracht hat! Einen Auszug – ohne Einzug. Eine Übergangslösung für die nächsten 4 Wochen, bevor wir am 1. September unsere neue Wohnung beziehen können. Nein: Bevor wir anfangen können, sie zu renovieren. 

Chaos? Ja! 
Glücklich? Trotzdem. 

P.S.: Guck ich auf dem Bild eigentlich erschrocken? Bisschen wie ein aufgescheuchtes Reh, nicht? 
Ich mag's trotzdem. Die Bilder sind nämlich die letzten, die in unserer alten Wohnung entstanden sind. Da darf man ruhig erschrocken gucken. 😉 

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Ein Auszug ohne Einzug. Jedenfalls nicht so richtig. 

 

Wenn ich die "Monthly Moments"  schreibe, gucke ich für gewöhnlich in meinen Kalender, um mir noch einmal in Erinnerung zu rufen, was ich letzten Monat alles erlebt & gesehen habe. Zu meinen Gedanken mache ich mir meistens ein paar Stichpunkte auf dem Handy – vieles davon spiegelt sich aber auch schon in meinen regulären Blogposts wider. Wenn ich meinen Kalender des letzten Monats anschaue, sehe ich vor allem Termine, die mit Wohnungssuche & "Auszugsgedöhnse" zu tun haben. Zunächst war ich ganz schön erschrocken darüber: Das soll der Juli 2017 gewesen sein? Der Sommermonat schlechthin? Und ich hab' nichts weiter erlebt, als tristen Alltag und Umzugsstress? 

Kurze Rückblende: 

Seit Anfang Mai befanden wir uns auf Wohnungssuche. Von dem Chaos rund um Nachmieter, Vermieter etc. will ich hier gar nicht erst anfangen. Fazit: Es war belastend. Anstrengend, nicht zu wissen, wann es los geht. Nicht zufriedenstellend, nicht mal zu wissen, WOHIN es geht. Doch da wir die Entscheidung getroffen hatten, umzuziehen, gab es kein Zurück mehr. Der Juni  war deshalb durch und durch geprägt von Besichtigungsterminen. Kein Ende in Sicht. Selbst in den Juli hinein suchten wir noch täglich nach einer neuen Bleibe, einem Zuhause. Wir mussten Kompromisse eingehen. Letztendlich haben wir aber eine Wohnung gefunden, die das geringste Kompromiss für uns darstellte, welches aber miteinschließt, dass wir nun übergangsweise für 4-5 Wochen bei Oma wohnen. Gewöhnungsbedürftig? Definitiv. Aber machbar! 🙂 

Umso glücklicher sind wir aber nun, dass wir am September endlich ein Zuhause haben, das sogar Platz für einen eigenen Büroraum bietet. Längst überfällig! Im Wohnzimmer zu arbeiten ist keine Dauerlösung. Zumindest nicht, wenn man soviel am Schreibtisch sitzt, wie wir es tun... 

Noch ein paar Anekdoten zur Wohnungssuche könnt ihr übrigens in meinem riesigen 100 Fakten über mich Part II Blogpost finden. 

 

Die JOLIMANOLI Happiness Playlist

 

... und weil sich dieses Glücksgefühl eben auch musikalisch ausdrückt, hab' ich mir eine ULTIMATIVE HAPPINESS PLAYLIST erstellt. Kein fancy Schnick-Schnack, sondern einfach Songs, die durch und durch glücklich machen. Von absoluten Klassikern bis hin zu Neuentdeckungen (Stichwort Elektro-Swing!)  ist hier alles dabei, was mir sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Musik ist so heilsam. Selbst dann, wenn sie kitschig & klischeehaft ist – hauptsache sie lässt dich für einen klitzekleinen Moment mitwippen, singen, pfeifen oder tanzen. 

Damit ihr auch was davon habt, gibt's die Liste natürlich auch für euch in Spotify.

 

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Ooh, it's something magical
It's in the air, it's in my blood, it's rushing on
I don't need no reason, don't need control
I fly so high, no ceiling, when I'm in my zone

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Planungsfieber

Mit dem bevorstehenden Einzug in ein neues Zuhause zeigt das Thermometer für kreatives Planungsfieber höchste Alarmstufe! 😉 Mein Highlight in der neuen Wohnugn wird definitiv unser Büro, da wir uns dort auch den größten Teil des Tages aufhalten. Auf Pinterest  sammle ich schon fleißig Inspirationen für schöne Arbeitsbereiche und Büros! Da unser Büro definitiv mindestens 2 Arbeitsplätze beherbergen muss, suchen wir derzeit nach einer guten und praktischen Lösung, eine möglichst große Arbeitsfläche unterzubringen. Die ersten Stücke sind im schwedischen Möbelhaus bereits in unseren Einkaufswagen gewandert – und da kommt in Zukunft ganz bestimmt noch ein bisschen was zu. Auf meinem passenden Pinterest Board zu "Büro für Zwei" seht ihr bereits, was ich mir in etwa vorstelle. 

Inspirationsquelle Pinterest

Dass Pinterest zu meinen Top-Inspirationsquellen gehört, wisst ihr ja bereits. Ich liebe es, mich durch die tollen Fotos zu klicken, mir Ideen zu speichern und später darauf zurückzugreifen. Meine virtuelle Sammlung an kreativen Ideen in den Bereichen Food, Interieur, Outfits und Tipps/Tricks wächst und wächst. Ich bin mir ganz sicher, dass Pinterest in den nächsten Monaten hier in Deutschland auch noch einen riesigen Aufschwung erleben wird, zumal die Betreiber die Plattform auch gerade für Unternehmen interessant machen. Ganz bald wird man auf Pinterest, ähnlich wie auch Facebook und Instagram, Werbeanzeigen schalten können. Wenn euch die Thematik Blog&Pinterest interessiert, kann ich euch Caro Preuß empfehlen, die mir auf ihrem Instagram Kanal und mit ihrem E-Mail Kurs immer wieder mit praktischen Tipps zur Traffic-Steigerung und Aufbereitung der Blogposts weiterhilft. Es funktioniert wirklich! 

 

NEUE PLÄNE & PROJEKTE

Vielleicht merkt ihr, dass es momentan in mir brodelt. Ich habe so furchtbar viele Ideen und Motivation für große Projekte, aber – und so ist es ja meistens – schlicht zu wenig Zeit. Eigentlich sollte die Uni momentan in meinem Fokus sein, aber mein Kopf, Geist und Verstand sagt definitiv etwas anderes. Die letzten Monate habe ich mich ziemlich gestresst, was meinen beruflichen Werdegang betrifft. Die Entscheidung, wie es mit meinem Studium/Referendariat weitergehen soll, rückt schließlich Monat für Monat immer näher. Eine Erkenntnis aus dem Juli ist aber auf jeden Fall: Durch Stress, negativen Druck und eine generell eher unentspannte, ungesunde Haltung kommt man nicht weiter. Warum Entspannung für mich immer wichtiger wird, habe ich euch in diesem Beitrag (in Kooperation mit dem Massagestudio MYSSAGE) schon erzählt.  Im Juli hab ich mich auf das zurückbesinnt, was mir wirklich wichtig ist: Meine Kreativität. Inhalte mit euch zu teilen. Ein bisschen in meiner Traumwelt zu leben und verrückte Hirngespinste aus dem Boden zu stampfen. Das ein oder andere habe ich im Laufe des Monats schon wieder verworfen. Aber ich weiß, dass ich in die richtige Richtung gehe. Sowas merkt man einfach. Und das ein oder andere kleine Projekt ist hier im stillen Kämmerlein schon entstanden. Ich arbeite weiter fleißig daran und freue mich darauf, irgendwann damit rauszurücken. So setzt man sich selbst Ziele – das ist doch was Schönes! 😉 ♥

Aus meinem Blogpost zur Inspiration: 
„Lebendig sein – das bedeutet für mich, ein Licht zu sein. Ein Licht, das andere begeistert. Ich bin aktiv, wenn ich mein kreatives Potenzial benutze, um anderen Menschen zu helfen, sie zu stützen, zu beraten. Beseelt bin ich, indem ich lehre, Erfahrungen teile, Inhalte erschaffe und indem ich träume, singe und liebe.“

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