Monthly Moments: Mai

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Oh du schöner Mai! Wenn ich an den Mai zurückdenke, denke ich vor allem an die ersten, wunderschönen Sommertage, die kristallblaue Nordsee, die Eröffnung der Hochzeits-Saison und die Suche nach einem neuen Zuhause. Welche Themen mich diesen Monat begleitet haben, verrate ich euch in den Monthly Moments vom Mai 2017. ♥

Für mich ist der Mai ja ein ganz klassischer Frühlingsmonat – dennoch hat sich der Sommer bereits eingemischt und uns einige wunderschöne Tage beschert, die schon fast Urlaubsfeeling aufkommen lassen haben. Der Winter-Blues ist definitiv vorüber. Spätestens in den letzten Tagen des Monats müsste auch die allerletzte graue Maus aus ihrem Häuschen geklettert und sich den wärmenden Sonnenstrahlen hingegeben haben. Hach, herrlich.

Passiert ist letztendlich gar nicht so viel. Zumindest denke ich das jedes Mal, wenn ich mich an den Computer setze, um den Monatsrückblick zu verfassen. Doch beim Schreiben der Monthly Moments kommen dann meistens doch noch mehr Erlebnisse, Gedanken und Momente zusammen, als ich erwartet hätte.

Disneys Aladdin in Hamburg & die Charter-Reise über die Nordsee mit der AIDA Prima

Ich durfte diesen Monat als Begleitung mit meinem Papa an einer speziellen Charter-Reise teilnehmen, die für Großkunden eines gewissen Unternehmens ausgerichtet wurde. Die Reise führte uns für 5 Tage auf die Aida Prima, eines der größten und neusten Schiffe der Kussmundflotte. Starten sollte die Tour in Hamburg. Die Gelegenheit nutzten wir natürlich, um bereits einen Tag früher anzureisen. Meine Wahl für mein persönliches Abendprogramm fiel – wie könnte es anders sein 😉 – auf einen Musicalbesuch. Ich entschied mich für Aladdin am Stage Theater Neue Flora.

In meiner Insta-Story hab ich bereits ein wenig davon berichtet: Aladdin ist ein wunderschönes Disney-Musical und hat bei mir vor allem durch die wunderschönen Kulissen (!) und Kostüme gepunktet. Die Story ist insgesamt eher flach – man kennt sie ja. Der Handlungsstrang gibt nicht allzu viel her. Dennoch ist Aladdin meines Erachtens auf jeden Fall sehenswert, da gerade die Ensemble-Nummern absolut grandios umgesetzt sind. Sowohl gesanglich als auch choreographisch. Und die Szene auf dem fliegenden Teppich – "a whole new world" - einfach atemberaubend! Die ganze Bühne glitzert wie ein riesengroßer Sternenhimmel, was in Kombination mit diesem tollen Disney-Song einfach magisch wirkt.

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Am nächsten Morgen sollte es dann auf die Aida gehen. Wir wurden bereits am Hafen von der unglaublichen Größe dieses Schiffs überfallen. Ich habe zwar schon vorher einmal mit der Aida über's Mittelmeer geschippert, aber die Aida Prima ist noch mal eine ganz andere Nummer. Ein fahrender Koloss! Wir hatten eine Balkon-Kabine, sodass ich die Hängematte draußen zu meinem Lieblingsplatz erkoren konnte. Auch, wenn das Wetter nicht ganz so überragend war, gab es ein so reichhaltiges Programm, dass es definitiv nicht langweilig wurde. Zahlreiche Künstler waren mit an Board – Robert Redweik, Beatrice Egli, Atze Schröder, Vicky Leandros und nicht zu vergessen das herausragende schiffseigene Ensemble der Aida Prima.

Die Tour verschlug uns übrigens nach England & Frankreich. Von den Häfen aus hätte man mit dem Bus nach London und Paris fahren können. Da ich aber beide Städte dieses Jahr schon besucht habe/besuche, hab ich auf die lange Busfahrt verzichtet. In England haben wir stattdessen den beschaulichen Ort Salisbury (inklusive seiner Kathedrale) und das mysteriöse Bauwerk Stonehenge aufgesucht. Energie, die dieser Ort den Mythen nach verleihen soll, hab ich allerdings nicht gespürt. Viel eher hat der Dauerregen mir alle Lebensgeister aus dem Körper gespült. Aber wer weiß, vielleicht macht sich die energetische Wirkung von Stonehenge in den nächsten Wochen noch bei mir bemerkbar. 😉

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Die Eröffnung der Hochzeitssaison

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich im Sommer öfter mal als Hochzeitssängerin unterwegs. Mal alleine, mal mit dem gesamten Chor, ein anderes Mal mit Begleitung und/oder einem Duettpartner. Jedenfalls ist das für mich immer eine wunderbare Ablenkung vom Alltag. Ein Brautpaar an ihrem schönsten Tag mit Gesang glücklich zu machen und im besten Fall zu Tränen zu rühren, ist doch wirklich eine wundervolle Aufgabe. So wurde die Hochzeitssaison im Mai schon mit einigen Trauungen eröffnet und wird sich in den kommenden Monaten sicher noch fortsetzen. Eine witzige Situation, in die ich immer wieder gerate: Kurz vor der Trauung wirbeln in der Kirche meistens alle umher. Meistens kommt der Bräutigam, der in vielen Fällen sichtbar nervös ist, noch kurz beim Sänger vorbei um sich ein letztes Mal zu vergewissern, dass alles gut läuft. Doch: Was sagt man zu einem Bräutigam kurz vor der Eheschließung? Mir sind da schon sämtliche Sprüche über die Lippen gekommen. Meist löste diese dann Gelächter aus. Von "Viel Erfolg", über "Gutes Gelingen" bis hin zu "Viel Spaß", war schon alles dabei. Viel Erfolg? Ouh Weia.

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause

In diesem Zustand haben wir uns diesen Monat wiedergefunden. Wir wollen umziehen, wir brauchen einen Raum mehr, um endlich ein vernünftiges "Büro" zu haben. Lernen, arbeiten, bloggen – und das alles an einem kleinen Schreibtisch im Wohnzimmer? Das geht nicht auf Dauer. So haben wir uns voller Hoffnung auf die Suche gemacht, etwas Bezahlbares, nicht zu Großes und Modernes zu finden. Dabei mussten wir enttäuscht feststellen: Der Betzdorfer Wohnungsmarkt hat nicht wirklich viel zu bieten. Dennoch haben wir eine Wohnung gefunden, die wir favorisieren und die uns wirklich sehr gut gefällt. Drückt uns die Daumen – es müssen sich noch ein paar Dinge klären und wenn alles gut geht, dann werdet ihr in Zukunft mit Interior Eindrücken & Einrichtungs-Tipps gefüttert. 😉

Gedacht: Wann wird diese Welt ein friedlicher Ort?

Ich möchte an dieser Stelle nur anmerken, dass mir dieses Thema im Mai nicht mehr aus dem Kopf ging. Terror und Krieg werden immer gegenwärtiger und wir kleinen Menschen immer machtloser. Zumindest scheint es so. Gerade jetzt – nach dem Anschlag in Manchester, denke ich an meine bevorstehende Reise nach London. Ich denke daran, dass wir bei dem letzten Unglück in Paris nur ein paar Straßen weiter in einem Restaurant saßen. Friedlich und vollkommen ahnungslos unser überteuertes Steak mit Pommes aßen. Die Aussicht genossen. Menschen beobachteten. Und dann die Sirenen hörten. So etwas ist absolut unwirklich, surreal und mit normalem Menschenverstand kaum zu fassen.
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