Es ist nicht alles gold, was glänzt. 9 Fakten über mich.

von Jojo

Das bin so typisch ich.
Haare leicht zerzaust, weil ja morgens keine Zeit gehabt. Wecker hat geklingelt und ich so mindestens 3x auf Schlummern, dann aus Versehen ausgeschaltet und wieder eingeschlafen. UPS!
Brille auf der Nase, weil ja Maulwurf-Syndrom, das auch mit der Zeit immer ausgeprägter auftritt. ,,Was steht da? Lies mal’ vor!”
Mindestens 3 Dinge gleichzeitig organisierend, stolpernd und darüber fluchend, starte ich dann meinen Tag. #schusselliese
Leichtes Peilo-Lächeln – wie generell immer auf Fotos – Augen auf halb acht und keine Zeit gehabt, zu bügeln. Oder schlicht keinen Bock.

Es ist nicht alles gold, was glänzt.

Instagram&Co.  betonen immer die schönen und die sympathischen Seiten des Menschen. Seit ich die Blogger-Welt nun etwas näher kenne, weiß ich auch, wie viel Schein und wie viel Sein sie mit sich bringt. Ich find’ das nicht schlimm, solange man eben reflektiert damit umgeht und sich ab und zu daran erinnert, dass es eben nicht die Realität ist. Dass wir in Wirklichkeit alle nur ein bisschen nach Aufmerksamkeit streben, unsere Schokoladenseiten rausputzen, unsere Klamotten bügeln, obwohl wir es sonst vielleicht nicht tun, nur, damit es eben auf dem Foto gut aussieht.

Das ist okay. Und trotz allem Glamour und Glitzer, den diese Welt uns verspricht, will ich ab und zu gerne das Mädchen sein, das den Witz als letzte versteht, das sich immer zuerst mit Tomatensoße bekleckert und das in Wirklichkeit eben nicht jedes Kompliment mit einem “Oh danke dir” und 3 rosa Herzsmileys beantwortet.

Jojo_Scheinwelt_adieu

9  Fakten

Und weil das eben in Realität manchmal auch ganz anders aussieht, gibt’s heute 9 Fakten über mich, meine verrückten Ticks, meine Ängste und alles, was ich so hasse. 9 ganz deshalb, weil mir Nummer 10 nicht eingefallen ist. Die gibt’s dann das nächste Mal!

Viel Spaß beim Lesen. Kommentare erwünscht!

  1. Wenn ich mir ein Brot schmiere, dann schaffe ich es so gut wie nie, es komplett fertig zu schmieren. Deshalb beiße ich meistens schon einmal ins trockene Brot, dann ein weiteres Mal, wenn Butter oder Frischkäse drauf ist und anschließend -noch im Stehen- noch einmal in das fertig geschmierte Brot. Wenn ich dann endlich am Tisch sitze oder es mir auf der Couch bequem gemacht habe, stelle ich meist enttäuscht fest, dass das Brot schon fast aufgegessen ist. Tja, dann muss halt noch eins her! 😉
  2. Mich bringt selten etwas so richtig auf die Palme, jedoch kann ich es absolut nicht leiden, wenn Menschen sich beim Essen nicht einigermaßen benehmen können. Ich hasse Schmatz- oder Kaugeräusche. Am allermeisten hasse ich es aber, wenn jemand beim Essen extreme Hektik verbreitet und alles runterschlingt wie verrückt. Denn dann fühle ich mich selbst dazu angehalten, so schnell wie möglich zu essen, was mir spätestens nach 5 Minuten die Lust und den Hunger verdirbt. Ebenfalls kommentieren muss ich es jedoch auch, wenn jemand zu langsam isst, weil er währenddessen so viel redet, dass das Essen kalt wird. Ihr seht also – mit mir ist im Punkto “Essen” im wahrsten Sinne des Wortes nicht gut Kirschen essen. Haha!
  3. Wofür hat der Erfinder der Toiletten eigentlich einen Klodeckel bedacht, wenn ihn ca. 60% der (insbesondere männlichen) Bevölkerung nicht nutzen möchte?
    Ich hasse es wirklich, wenn ich ins Bad komme (sei es mein eigenes, das eines anderen Haushaltes oder ein öffentliches) und der Klodeckel steht offen, so als wäre er garnicht existent. Irgendwie ekelt mich die Vorstellung total an, dass sich alle Bakterien, die in der Luft herumschwirren nun auch noch auf der Klobrille breit machen (neben allen, die sowieso schon dort schlummern!). Und vor allem will ich nicht schon beim Betreten den Raumes mit der Vorstellung geplagt werden, wer da zuletzt WAS fabriziert hat. Also: immer schön den Klodeckel schließen. Irgendeinen Sinn muss er ja haben! 😉
  4. Es scheint, als würde ich ständig unbewusst meine Lippen mitbewegen, wenn andere sprechen. Das behaupten zumindest viele meiner Freunde. Mir selbst ist es noch nicht aufgefallen, aber wenn dem so ist, muss es ziemlich lustig und freakig aussehen.
  5. Ich habe Angst vor Schmetterlingen! Ja, ich liebe es, sie anzuschauen, zu malen, zu fotografieren – aber bitte aus der Ferne! Ich krieg’ die Krise, wenn sich eines dieser geflügelten Zauberwesen nähert und sich schlimmstenfalls noch auf meinem Kopf niederlassen möchte (blondes Haar wirkt halt oftmals auch einfach sehr blumig;-) ).
  6. Ich bin wohl der geräuschempfindlichste Mensch auf der ganzen Welt! Ich höre dumpfe Bässe aus 1000 Metern Entfernung – und reagiere extrem allergisch darauf. Auch Menschen, die in Zügen so laut Musik über ihre Kopfhörer hören, sodass man sich fragt, wofür sie überhaupt Kopfhörer tragen, würde ich am liebsten einmal lehrerhaft über ihr absolut rücksichtsloses Verhalten aufklären. Wenn ich auch nur die Vermutung habe, Geräusche zu hören, die ich grade absolut nicht gebrauchen kann (z.B. weil ich mich sehr auf etwas konzentrieren muss), dann steigere ich mich innerhalb von Minuten in eine Ekstase, so dass sich mir niemand mehr auch nur ansatzweise nähern sollte. Mein Bruder kennt das ganz gut! 😉
  7. Ich habe eine Schlangenphobie, die sich seltsamerweise auf alles ausweitet, was keine Beine hat. Oder zumindest, auf alles, wo man keine Beine vermuten oder sehen kann. Dazu gehören also auch Würmer, Blindschleichen, Fische (!) und Raupen – igitt, Raupen. Wie die schon laufen, also mit dem Hintern immer nach oben – was ist daran süß? Nö. Da bin ich raus.
    Spinnen sind okay. Na gut, kleine Spinnen. Kleine Spinnen gehen. Die haben ja Beine.
  8. Ich bin hinsichtlich einer Sache komplett schizophren: Einerseits bin ich “Mrs. Minimalaufwand und Frau der schnellen-und-vielen-Ergebnisse”, andererseits habe ich einen Hang zum Perfektionismus – aber längst nicht in allen Hinsichten. Dass das manchmal zu persönlichen Krisen und Verzweiflung führt, liegt auf der Hand. Natürlich wäre mir die perfekte Version, die man durch minimalsten Aufwand erreichen kann immer am allerliebsten. Da das aber nicht immer gelingt und Fleißarbeit auf manchen Gebieten quasi unabdingbar ist, stehe ich dann mit meinem kreativen Wahnsinn oft vor einem Haufen Arbeit, den ich – zugebener Maßen- nur äußerst ungern und mühevoll abarbeite. Hach, ich kann mich so herrlich ablenken. Und gerade dann bin ich am kreativsten und einfallsreichsten. Ein Teufelskreis.
  9. Etwas, was sicher fast jeder unterschreiben, mitfühlen und teilen kann: Ich bin der unausstehlichste Mensch, wenn ich richtig Hunger hab (was leider auch nicht selten vorkommt). Ich werde dann aber auch immer so schrecklich schwach. Meine komplette Energie bündelt sich in diesen Momenten darauf, fiese Gedanken zu produzieren. Auch, wenn ich nur selten etwas davon ausspreche, könnt ihr mir glauben, dass während der Phase meines hungernden Ichs in meinem Kopf selten jemand gut weg kommt. 😉

 

Ich freue mich schon auf eure verrückten Fakten!
jolimanoli_herz

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2 Kommentare

Simone 12. November 2016 - 21:14

Super sympathisch 🙂 Vor allem Punkt 8 kann ich gut nachvollziehen, bei mir ist es so: Einerseits bin ich total relaxed und sehe die Dinge ganz easy, aber im nächsten Moment muss alles sofort passieren und dann bitte möglichst perfekt sein…

Reply
Jojo 12. November 2016 - 22:36

Ja, das ist manchmal echt zum verrückt werden! 😀 Schön, dass ich damit nicht allein bin.

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